Logo

logo

 Enkaustik Startseite
                              Enkaustik Arbeit aus der Perles-Serie

 

 

 

Die Gelegenheit, das gesamte Schaffen eines Künstlers vor Augen zu haben, erweckt beim Betrachter einen starken Wunsch nach Verständnis. Die chronologische Wiedergabe eines Werkes ermöglicht einen fast intimen Einblick in seine Entwicklung. So kann man sehen, wie eine Idee geboren wird, sich verfeinert, um sich dann zielstrebig zu entfalten. Diese Werkübersicht erfüllt genau diesen Wunsch. Von der Studienzeit an sind alle wichtigen Stadien in der Arbeit Magdalena Grandmontagnes vorgestellt. Die Auswahl der Abbildungen in ihrer Kontinuität ergibt somit einen schlüssigen Rückblick.

 

Magdalena Grandmontagne hat ihr Schaffen von der Radierung über die Performance-Kunst und schließlich zur Malerei hinentwickelt. Sie überwindet dabei die Grenzen einer Bildsprache, die sich auf das sichere Gefüge einer einzigen Ausdrucksform beschränkt. Aus der Zurückgezogenheit ihres Ateliers herauszutreten und eine Zusammenarbeit mit Choreographen und Tänzern anzustreben, ist ein schwieriger, aber für Magdalena Grandmontagne ganz offensichtlich ein notwendiger Schritt. Eine solche Entwicklung erfolgte ganz natürlich bei dieser Künstlerin, die mit großer Freiheit ihre unterschiedlichen Medien wählt. In der Sprache der Phänomenologie wird alles, was uns umgibt als eine Herausforderung zur «Aktion» empfunden, sei sie vollzogen oder latent. Vor aller Erkenntnis erfährt der Mensch die Welt durch sein aktives Wirken. Es ist selbstverständlich, dass er die Dinge auch identifiziert und ihnen eine Bedeutung zuspricht. Der Künstler nimmt eine besondere Stellung ein, indem er die Dinge nicht benennt oder erklärt, sondern sie so aufnimmt wie sie sind. In einem Kunstwerk wird etwas aus der Welt erfasst und zum Ausdruck gebracht. Ob figürlich oder abstrakt, das grundlegende Prinzip des künstlerischen Schaffens ist, eine Art «Muster» oder «Probe» aus der Welt zu entnehmen, dies in einer neuen Form zu gestalten und es in die Welt zurückzugeben. Damit schließt sich ein Kreis..... bitte weiterlesen 





_____________________________________________________

 

Wolfgang Birk

Laudatio anlässlich der Ausstellung im Kunstverein Altes Schloss, Dillingen 2016

 

"Zunächst ein paar Worte zum Werdegang der Künstlerin: Sie begann ihr Studium an der Kunstakademie in Nizza. Licht und Farben der Provence und der Côte d´Azur begeisterten bereits viele Künstler der Klassischen Moderne: Van Gogh, Renoir, Picasso, Matisse,... bitte weiterlesen

 

_____________________________________________________

 

W. Werner

Transfer des Himmels. Schöpfen und Verschleiern

Einführung in die Ausstellung von Magdalena Grandmontagne am 22.12.2016
im Dillinger Schlößchen

Sehr geehrte Damen und Herren,
mir kommt heute die Aufgabe zu, die Ausstellung einer Künstlerin zu beschließen, deren Werk mich immer wieder beeindruckt hat und beeindruckt. Meine Würdigung... bitte weiterlesen

 

_____________________________________________________

 

Friedrich Meibert

Begegnung
Über eine Werkreihe der Malerin und Graphikerin Magdalena Grandmontagne

Einen Schritt, einen weiten Schritt über einen Bleiteppich! – Dann befand ich mich im Ausstellungsstand der Graphikerin, der Malerin Magdalena Grandmontagne. Aber nicht nur auf der Kunstmesse... bitte weiterlesen

 

 _____________________________________________________

 

Jürgen Lorenz 

 

Die Nizza Jahre (1970–1980)
Gespräch im Atelier in Beckerholz  mit Jürgen Lorenz über die Zeit in Nizza und Cabris

 

Als wir uns 1981 in Deinem Atelier in der «Académie de Gravure» in Cabris kennenlernten, hast Du... bitte weiterlesen

 _____________________________________________________

 

 

Ernest W. Uthemann


Ordnung ist die halbe Unordnung

Im Jahr 1978 entdeckte die britische Anthropologin Mary Leakey im nördlichen Tansania die sogenannte Laetoli-Piste, 3,6 Millionen Jahre alte Fußspuren, die in vulkanischer Asche hinterlassen worden waren und dann versteinerten. Man findet häufiger urzeitliche Spuren, aber... bitte weiterlesen